"Aktivistische Investoren auf dem Vormarsch – Kommunikative und rechtliche Abwehrmöglichkeiten"

21.02.2019 - 17:00

Fachgruppe: 

Die Fachgruppe Wirtschafts- und Finanzkommunikation des BdP lädt in Kooperation mit den Landesgruppen Hessen und NRW herzlich ein zu der interdisziplinären Veranstaltung "Aktivistische Investoren auf dem Vormarsch – Kommunikative und rechtliche Abwehrmöglichkeiten" am 21. Februar 2019 in Frankfurt am Main. Aufgrund des speziellen Themas und des ausgesuchten Adressatenkreises haben wir den Einladungsverteiler etwas größer gewählt und freuen uns über rege Beteiligung. Diese Veranstaltung vereint die Funktionsbereiche "Kommunikation und Recht", so dass Ihre Kollegen aus der Rechtsabteilung gleichsam herzlich mit eingeladen sind.
 
Aktivistische Investoren (bspw. Beteiligungsgesellschaften oder Hedge Fonds) sind in Europa und auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Prominente Beispiele für shareholder activism aus der jüngeren Vergangenheit sind Bilfinger, Stada und Thyssenkrupp. Bei ihren Kampagnen kommunizieren sie häufig öffentlich und versuchen auf diese Weise, Unterstützer für ihre Positionen und Forderungen zu gewinnen und zugleich Druck auf das Management des Zielunternehmens auszuüben. Parallel wandelt sich die öffentliche Wahrnehmung der aktivistischen Investoren dahingehend, dass sie mittlerweile teilweise als Antreiber eines nötigen Wandels gesehen werden, die den Wert eines Unternehmens maßgeblich steigern können.
 
Das deutsche Aktienrecht sieht eine Reihe von Minderheitsrechten vor, die es aktivistischen Aktionären erleichtern kann, ihre Ziele durchzusetzen. Dazu gehören Verlangen zur Einberufung einer Hauptversammlung (HV) oder zur Ergänzung ihrer Tagesordnung, Gegenanträge zu den Beschlussvorschlägen der Verwaltung sowie Anträge auf Sonderprüfung oder auf Geltendmachung von Ersatzansprüchen gegen Verwaltungsmitglieder. Der rechtliche Teil der Veranstaltung stellt diese Rechte im Einzelnen vor und gibt einen Überblick über deren Voraussetzungen. Zudem werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich die Gesellschaften gegen unrechtmäßige Aktionärsverlangen verteidigen können.
 
Referenten:
Hendrik Bender und Jobst Honig von Hering Schuppener Consulting geben einen Einblick in die aktuelle Activism-Landschaft in Deutschland und zeigen kommunikative Strategien im Umgang mit diesen Aktivisten auf. 
 
Dr. Axel Hoppe und Dr. Sven Labudda, beides Rechtsanwälte bei der Wirtschaftskanzlei Fieldfisher Germany, nehmen eine rechtliche Einordnung dieses Themas vor und zeigen juristische Abwehrmaßnahmen der Gesellschaft gegen unrechtmäßige Aktionärsverlangen auf.
 
Hinweis:
Mit dieser Veranstaltung wollen wir die Bereiche "Recht" und "Kommunikation" enger verzahnen, um so den praktischen Anforderungen heutiger Kommunikationsarbeit besser Rechnung zu tragen. Daher sind alle BdP-Mitglieder herzlich dazu eingeladen, ihre Kollegen aus der Rechtsabteilung zur Veranstaltung mit anzumelden bzw. die Einladung an diese weiterzuleiten. Es wird im Anschluss ein Get-Together bei Snacks und Drinks stattfinden, bei dem der Austausch mit den Referenten informell fortgeführt werden kann. 
 
Wann: 
Donnerstag, 21. Februar 2019
17.00 Uhr
Get-together ab ca. 18.30 Uhr
 
Anfahrt:
Wir empfehlen die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln (mit U1, U2, U3, U8 bis Haltestelle "Eschenheimer Tor", von dort 2 min. Gehweg).
 

 

Ort:

Fieldfisher Germany LLP (Turmcenter Frankfurt)
Eschersheimer Landstr. 14
60322 Frankfurt am Main

Anmeldung