Job-Rotation-Programm

Im Job-Rotation-Programm (JPR), einer Kooperation zwischen dem Bundesverband deutscher Pressesprecher (BdP) und dem Handelsblatt, wechseln Pressesprecher mit Redakteuren der Wirtschaftszeitung für maximal zwei Tage den Schreibtisch. Teilnehmen können ausschließlich Vollmitglieder des BdP und Redakteure des Handelsblatts, die redaktionell die Unternehmung des BdP-Mitglieds betreuen. Ressortbeschränkungen gibt es hierbei keine. Die Zuweisung selbst erfolgt durch das Handelsblatt.
 

Ziel dieser von Olaf Willems (Pressesprecher der PSD Banken) und dem ehemaligen stellvertretenden Handelsblatt-Chefredakteur Hermann-Josef Knipper ins Leben gerufenen Initiative ist es, die Zusammenarbeit zwischen Unternehmenssprechern und Journalisten zu professionalisieren, Netzwerke aufzubauen und zu verstärken, um den Wissenstransfer in beide Richtungen zu intensivieren.

"Den Teilnehmer erwartet ein intensiver Blick hinter die Kulissen einer modernen Wirtschaftszeitung, dazu gehört auch, dass er oder sie mit anpacken sollte", umschreibt Hermann-Josef Knipper das Programm. So erhalten die BdP-Mitglieder die Möglichkeit der Teilnahme an Ressort-, Haupt-, Mittags- und Meinungskonferenzen, einer Führung durch das Verlagshaus/-büro, bekommen einen Einblick in das Tagesgeschäft und die Arbeit von handelsblatt.com oder News am Abend.

"Umgekehrt fehlt Redakteuren oft das Verständnis für sein oder ihr Gegenüber. Auch dies soll und kann das Programm verbessern", so Olaf Willems. Der Redakteur nimmt bei seinem Gegenbesuch zum Beispiel am Morgenmeeting und der Presseschau teil, lernt das Unternehmen, dessen Vorstand sowie die Organisation und Abläufe der Kommunikationsarbeit kennen – practise at its best!
 
Ausschließlich BdP-Vollmitglieder können sich für das Job-Rotation-Programm (JRP) bewerben. Interessenten melden sich unter Angabe des entsprechenden Ressorts oder Redakteurs beim Handelsblatt, dem gewünschten Einsatzort (Düsseldorf oder Frankfurt), besonderer Interessen und mit Terminvorschlägen im internen Bereich an. Die Redakteure entscheiden anschließend über die eingegangenen Bewerbungen.