Solarkaffee beim Besuch der Landesgruppe Mitteldeutschland im autarken Haus von Professor Timo Leukefeld

28. Mrz 2018

Professor Timo Leukefeld erläutert die Wirkungsweise des energieautarken Hauses
 
Timo Leukefeld ist Professor, Handwerker und Energieexperte. Diese durchaus nicht häufig anzutreffende Kombination hat es ihm ermöglicht, ein sogenanntes energieautarkes Haus zu entwickeln und in Freiberg in Sachsen auch bereits zwei davon zu bauen (weitere sind in ganz Deutschland im Entstehen).
 
Des Pudels Kern (respektive des Hauses energetisches Herz) ist ein neun Kubikmeter umfassender Wassertank, der – mit Sonnenwärme beheizt - als Langzeitwärmespeicher dient, denn die meiste Energie verwendet man im Haushalt für das Heizen. Damit, so Leukefeld, schlägt man der „saisonalen Illusion“ ein Schnippchen. Die wiederum besteht darin, dass zu der Zeit des höchsten Sonnenstandes zwar ausreichend Strom solar erzeugt werden kann, dieser sich aber schlecht speichern lässt und eigentlich gebraucht wird, wenn die Sonne kaum über den Horizont klettert. Die Illusion besteht also darin zu meinen, Photovoltaik im Sommer sei ausreichend,  um eine Energiewende herbeiführen zu können. Der Wassertank speichert die Sonnenenergie als solar erzeugte Wärme deutlich länger und besser.
 
Bei einem Vor-Ort-Termin konnten sich Vertreter der Landesgruppe Mitteldeutschland gemeinsam mit Professor Leukefeld umfassend zu Fragen der Energiewende austauschen. Besonders interessant war der Termin aber nicht nur aus Sicht der Energiewende, sondern auch, weil Leukefeld seine Tätigkeit durch intensive flankierende Pressearbeit bekannt macht. Immerhin, so Leukefeld, verwende er zwischenzeitlich rund ein Drittel seiner Arbeitszeit für Themen der Pressearbeit. Belege gibt es unter anderem im „Handelsblatt“, „Focus“, „Stern“, „Tagesspiegel“ und vielen weiteren Redaktionen von Presse, Funk und Fernsehen.
 
Text & Bild: Stefan Tschök