Bundesverband deutscher Pressesprecher begrüßt Vorstoß der Grünen gegen Leistungsschutzrecht

Berlin, 27. November 2014
 
Der Bundesverband deutscher Pressesprecher (BdP) begrüßt den Vorstoß der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, die die Bundesregierung mit einem Antrag auffordert, das in der zurückliegenden Legislaturperiode eingeführte Leistungsschutzrecht für Presseverleger aufzuheben. Jörg Schillinger, Präsident des BdP, erklärt dazu:
 
Das Leistungsschutzrecht für Presseverleger war von Anfang an eine schlechte Idee. Ein „Artenschutzgesetz“ für überkommene Geschäftsmodelle der Presseverlage kann die Veränderungen, die das Internet mit sich bringt, nicht verhindern, sich aber für neue Akteure und professionelle Kommunikatoren als Stolperstein erweisen. Die Idee eines Leistungsschutzrechts für Presseverleger hat sich erwartungsgemäß als Irrweg erwiesen. Anstatt ein schlechtes Gesetz zu „verschlimmbessern“, wie es von wenigen gefordert wird, wäre es daher nur konsequent, wenn sich die anderen Fraktionen des Bundestages dem Vorschlag der Opposition nicht verschließen würden und konsequenterweise dieses Gesetz aufgehoben wird.
 
 
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Der gemeinsame Gesetzentwurf der Bundestagsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und der Linken ist unter diesem Link zu finden: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/032/1803269.pdf.
 
Über den BdP:
Der Bundesverband deutscher Pressesprecher (BdP) ist die führende berufsständische Vereinigung für Pressesprecher und Kommunikationsbeauftragte aus Unternehmen, Verbänden, Organisationen und Politik. Der Verband vernetzt die Sprecherinnen und Sprecher und bietet ihnen Plattformen, um Meinungen, Erfahrungen und Wissen auszutauschen. Aktuell zählt der BdP über 4.500 Mitglieder.
 
Ansprechpartner:
Dr. Jörg Schillinger
Präsident
Bundesverband deutscher Pressesprecher e.V. (BdP)
Oberwallstr. 24
10117 Berlin
Tel. +49 (0)30 84 85 94 00
joerg.schillinger [at] pressesprecherverband.de
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