Handreichung Landessprecher- und Fachgruppenwahlen

Handreichung für die Wahlen in Landesgruppen, Fachgruppen oder vergleichbaren Funktionseinheiten des Bundesverbandes deutscher Pressesprecher e.V.
Um Ihnen die Durchführung der Wahlen zu den Landessprechern und der Sprecher der Fachgruppen zu erleichtern, folgende Hinweise:

  1. Die Durchführung der Wahl richtet sich nach der „Wahlordnung des Bundesverbandes deutscher Pressesprecher e.V. für Wahlen außerhalb der Wahlen zum Präsidium“ und unterscheidet sich etwas von den Wahlen zum Präsidium, da die Kandidaten für Sprecher und Stellvertreter zwar durch die Mitglieder der Landesgruppe gewählt werden, die Ernennung aber später anschließend durch Beschluss des Präsidiums erfolgt.
  2. Zur Beschleunigung der Wahlgänge kann daher bei der Wahl zum Landessprecher – in Übereinstimmung mit unserer Satzung – offen durch Kartenzeichen gewählt werden. Eine geheime Abstimmung für diese Position ist nur nötig, wenn mehr als 10% der Versammlung das nach einem entsprechenden Antrag verlangen.
  3. Als Landessprecher ist gewählt, wer die Mehrheit der Stimmen der Anwesenden bekommt, also mehr als die Hälfte der Stimmen der Anwesenden.
  4. Sollte kein Kandidat die erforderliche Stimmzahl bekommen, ist zu unterscheiden: Wenn es dem Anschein nach knapp reicht, kommt eine Auszählung der Stimmen und dort, wo es zu unübersichtlich ist, der „Hammelsprung“ zum Einsatz. Wenn es eindeutig nicht reicht oder dieses beim Hammelsprung festgestellt wird, kommt es zu einem zweiten Wahlgang. Hier reicht dann die einfache Mehrheit aus.
  5. Bei den Wahlen zu den Stellvertretern muss vorher abgestimmt werden, wie viele Stellvertreter für den Landesverband gewählt werden sollen. Es muss mindestens einer, es dürfen höchstens drei sein. Idealerweise sind es so viele Posten, wie sich schon im Vorfeld ernstzunehmende Kandidaturen gemeldet haben.
  6. Bei den Wahlen zu den Stellvertretern muss geheim abgestimmt werden, wenn es mehr Kandidaten als Stellvertreterposten gibt.
  7. Auf den Stimmzettel sind dann alle Kandidaten zu notieren und mindestens einer, maximal so viele positiv zu markieren (anzukreuzen), wie es Stellvertreterpositionen gibt. Ein unvollständiger oder leerer Stimmzettel gilt als ungültig. 
  8. Gewählt sind die Bewerber dann in der Reihenfolge ihrer Stimmergebnisse.

Vorschlag für einen Ablauf:

  1. Begrüßung
  2. Feststellung, dass sich nur stimmberechtigte Mitglieder der jeweiligen Landesgruppe im Raum befinden.
  3. Benennung der Namen der Mitglieder, die sich bereit erklärt haben auszuzählen. Frage an die Versammlung, ob damit Einverständnis besteht.
  4. Aufruf zur Wahl des Landessprechers: Vorstellung der bereits bekannten Kandidaten, Frage, ob es noch weitere Kandidaturen aus der Mitte der Versammlung gibt.
  5. Angebot an die Kandidaten, sich persönlich kurz vorzustellen.
  6. Frage, ob Aussprache zu den Kandidaten gewünscht ist. Falls Ja: Aussprache, Wenn Nein: Eintritt in den Wahlgang.
  7. Falls nicht geheime Wahl beschlossen: Aufruf zur Abgabe der Stimme durch Kartenzeichen. „Wer für A stimmt, hebe bitte jetzt seine Stimmkarte“ ggfs. „Wer stimmt für B“, „Wer stimmt für C“. Bei Unklarheit der Stimmergebnisse bitte durchzählen.
  8. Falls nicht eindeutig ist, ob ein Kandidat die erforderliche absolute Mehrheit erreicht hat, entweder Hammelsprung durchführen (wenn deutlich, dass es für einen von zwei Kandidaten knapp reichen könnte) oder in den zweiten Wahlgang gehen, wenn klar ist, dass wahrscheinlich kein Kandidat mehr als die Hälfte der Stimmen bekommen hat. Im zweiten Wahlgang ist derjenige gewählt, der die meisten Stimmen bekommt.
  9. Wenn Wahl des Landessprechers erfolgreich gelaufen ist: Gratulation.
  10. Danach die Frage an ihn, wie viele Stellvertreter gewählt werden sollen – Frage in die Runde, ob Zustimmung, Dann Abstimmung über die Festlegung der Zahl der Stellvertreter.
  11. Aufruf zur Wahl der stellvertretenden Landessprecher: Vorstellung der bereits bekannten Kandidaten, Frage, ob es noch weitere Kandidaturen aus der Mitte der Versammlung gibt.
  12. Angebot an die Kandidaten, sich persönlich kurz vorzustellen.
  13. Frage, ob Aussprache zu den Kandidaten gewünscht ist. Falls Ja: Aussprache.
  14. Wenn Nein: Frage an Landessprecher, ob er eine Wahlempfehlung abgeben will.
  15. Danach – Eintritt in den Wahlgang. Verteilung der Stimmzettel, abstimmen, einsammeln, auszählen. Ergebnis bekannt geben.
  16. Gratulation allen gewählten. Fertig!
  17. Versammlung geht zurück ins Plenum.

Bitte teilen Sie die Ergebnisse der Wahlen mit den Anschriften und Kontaktdaten der Gewählten anschließend der BdP-Geschäftsstelle mit. Bei Fragen können Sie sich an die Geschäftsstelle
Tel. 030/84 85 94 00 und den Justitiar wenden.