YouTuber Relations - Wie Unternehmen und YouTuber voneinander profitieren

18.03.2016

Sie sind jung, authentisch und erfolgreich – einige von ihnen haben mehr Abonnenten als so manche überregionale Qualitätszeitung. Die Rede ist von YouTubern, privaten Videomachern, die mit ihren Beiträgen vor allem die jüngere Generation ansprechen wollen. Wie aber sollte die PR mit diesen neuen, reichweitenstarken Influencern umgehen? Lassen sich YouTuber aktiv in die Medienarbeit von Unternehmen einbinden? Und wie können Unternehmen und YouTuber voneinander profitieren? Diese und mehr Fragen diskutierte David Peter, Geschäftsführer von Peter & Partner und BdP Young Professionals-Mitglied, am 26. Januar mit Interessierten der BdP-Landesgruppe Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland in der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und machte die Anwesenden mit den Besonderheiten des Social Media-Kanals vertraut.

Denn obwohl YouTuber eine Journalismus-ähnliche Funktion für Unternehmen innehaben, sind standardisierte Pressemitteilungen für diese Zielgruppe völlig fehl am Platz: Anders als „echte“ Journalisten betreibt die Mehrheit der YouTuber ihren Kanal als Hobby und bevorzugt eine persönliche Ansprache in lockerem Umgangston. Viele YouTuber senden nicht nur eigene Botschaften, sondern nutzen den Kanal für einen regen Dialog mit ihren Fans. Mit Blick auf die Heterogenität jüngerer Zielgruppen, die sehr affin für Social Media Kanäle sind, so Peter, sei es „durchaus lohnenswert, Youtuber in die Unternehmenskommunikation einzubeziehen.“

Text: Larissa Lauth
Fotos: Brigitte Schlöter